Donnerstag, 15. Oktober 2015

Knoblauch-Chili-Öl

Es gibt ja viele verschiedene Öle zum kochen, backen und zum verfeinern von Salaten. Letztes Jahr im Urlaub in Barcelona hab' ich ein kleines Geschäft entdeckt, welches viele verschiedene Öle im Angebot hatte. Ich habe mir ein tolles Chiliöl mit nach Hause genommen, welches auch schnell aufgebraucht war. Daher hab' ich mir gedacht selbst mal ein paar Öle mit aromatischen Zutaten zu verfeinern. Außerdem kann man die selbst kreierten Öl-Variationen auch super verschenken.


Hier mal ein Knoblauch-Chili-Öl. Dazu benötigt Ihr nur zwei Chilischoten, vier Knoblauchzehen und ein Öl Eurer Wahl. Ich habe zwei Öle gemischt, ca. 500 ml Olivenöl und ca. 250 ml Rapsöl.
Den Knoblauch schälen und vierteln. Die Chili in kleine Stücke schneiden und alles auf drei passende Flaschen aufteilen. Das Öl oben drauf geben und nun mindestens drei Tage ziehen lassen.
Aus dem ein oder anderen Fauxpas habe ich mir endlich angewöhnt beim schneiden von Chili und Knoblauch Handschuhe zu tragen, dann geht auch nichts ins Auge. ;-)

Ich wünsche Euch viel Spass beim einlegen, verschenken und ausprobieren.


Eure Stöpi

Sonntag, 4. Oktober 2015

Cheesecake Pops

Cake Pops gehören mittlerweile zu meiner großen Leidenschaft. Sie sehen gut aus, man kann sie gut verschenken, sie eigenen sich zum Kaffeeklatsch oder zum Nachtisch und sind auf jeder Feier ein Hit.
In der letzten Zeit habe ich verschiedene Arten von Cake Pops gebacken und da mein Lieblingskuchen
bekanntlich Käsekuchen ist, habe ich mir gedacht, dass es doch genial ist wenn man Käsekuchen am Stiel genießen kann.



Zutaten für 24 Cake Pops:
400 g Frischkäse
100 g saure Sahne
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Orangenschale und den Saft der Orange
2 Eier
1 EL Speisestärke
50 g Vollkornbutterkekse
24 Lollipopstiele
Springform 

Schritt 1:
Zuerst einmal muss man einen saftigen Käsekuchen backen um diesen dann auf einen Stiel zubringen.

1. Den Backofen auf 160° Grad vorheizen und die Springform mit Backpapier auskleiden.
2. Frischkäse, saure Sahne, Zucker, Vanillezucker und die Orangenschale mit einem Handmixer cremig rühren.
3. Eier, Speisestärke und den Orangensaft dazu geben und alles nochmal mit dem Mixer verrühren.
4. Die Masse in die Springform geben und ca. 1 Stunde backen. An dieser Stelle ein TIPP von mir: wenn ihr merkt der Kuchen wird schon etwas dunkel aber ist noch nicht fertig gebacken einfach mit Alufolie abdecken und weiter backen.
5. Wenn der Kuchen fertig ist abkühlen lassen und dann eine Nacht im Kühlschrank verwahren.

Schritt 2:
Jetzt muss man nur aus dem Kuchen Kugeln formen und zack hat man tolle Cake Pops.
1. Mit einem Esslöffel 24 Portionen ausstechen und diese dann zu Kugeln formen. Dann die Kügelchen für ca. 10 Minuten nochmal kalt stellen.
2. Währenddessen die Kekse in einem Gefriebeutel füllen und mit einem Nudelholz zerkrümeln.
3. Nun werden die Käsekuchenkügelchen in den zerkrümelten Keksen gewälzt und die Lollipopstiele hinein gestochen.

Ich werde euch demnächst noch andere Cake Pops präsentieren und dann könnt ihr entscheiden welche eure Lieblings Cake Pops sind.



Viel Spass beim nachbacken und schlemmen
Eure Stöpi


Donnerstag, 3. September 2015

Bananen- Datteln- Cookies

Dass man ohne Mehl backen kann, dass zeigt uns ja der Käsekuchen! Aber ohne Mehl, Zucker und Eier? Ich habe Bananen- Datteln- Cookies gebacken und muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte das es so gut funktioniert und auch noch echt gut schmeckt.

Zutaten:

3 Bananen
80 ml Haselnussöl
150 g Datteln
150 g zarte Haferflocken
1 Vanilleschote



1. Die Bananen häuten und mit den Datteln und dem Öl im Mixer zu einer cremigen Masse rühren lassen.
2. Das Mark aus der Vanilleschote auskratzen und zusammen mit den Haferflocken unter die Bananendattelmischung heben.
3. Den Teig etwa 20 min ruhen lassen und den Ofen auf 180°C vorheizen.














4. Dann den Teig mit einem Esslöffel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und mit dem Esslöffel leicht platt drücken.

Ich habe aus demTeig 20 Cookies heraus bekommen.
Mein Fazit: bei diesen Cookies braucht man definitiv kein Zucker. Die sind für meinen Geschmack wirklich süß genug. Die Kekse sind zwar nicht so knackig wie gewöhnliche Cookies, aber sehr lecker und wirklich einfach zu zubereiten.




Ich wünsche Euch viel Spass beim nachbacken und genießen
Eure Stöpi



Mittwoch, 12. August 2015

selbstgemachte Wunderkind-Pralinen

Pralinen sind einfach etwas verführerisch leckeres zum verschenken oder einfach zum vernaschen.
Meine lieblings Pralinen sind Mozartkugeln. Ich dachte das kann doch eigentlich gar nicht so schwer sein die mal selbst zu machen. Und wie das so bei mir ist musste ich das natürlich gleich mal ausprobieren.









Zutaten Marzipan:

200 g geschälte Mandeln
180 g Puderzucker
1 El Hasselnussöl
1 EL Rosenwasser
1 handvoll Pistazien
2 EL Amaretto

Zutaten Nougat:

150 g gemahlene Haselnüsse
100 g Puderzucker
1 EL Haselnussöl
60 g Vollmilchschokolade
40 g dunkle Schokolade
1 EL Cointreau


Zutaten fürs Drum Herum:

150 dunkle Kuvertüre
1 Stück weiße Schokolade

Zubereitung Marzipan:
1. Die geschälten Mandeln mit dem Öl in einen Mixer geben und auf voller Stufe möglichst klein mahlen.
2. Die fein gehexelten Mandeln in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten außer den Pistazien dazu geben und alles kneten bis eine feste Masse entsteht.
3. Das Marzipan mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.






Zubereitung Nougat:
Währendessen könnt ihr das Nougat zubereiten.
1. Die Haselnüsse in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab fein pürieren. Ihr werdet schnell merken, dass die Masse schön weich wird.
2. Die Schokolade schmelzen und zum Haselnusspüree geben.
3. Die restlichen Zutaten beimengen und das Nougat gut mit den Händen durch kneten.
4. Nun den Teig zu kleinen Minikugeln formen und diese auch im Kühlschrank ruhen lassen.





Währenddessen könnt Ihr die Pistazien schön klein hacken.


Marzipan und Nougat zusammen bringen:
1. Die klein gehackten Pistazien mit dem Marzipan vermischen und die Masse nochmals gut mit den Händen durch kneten.
2. Und nun das Nougat mit dem Marzipan ummanteln und zu Kugeln formen.

Die dunkle Kuvertüre schmelzen. An dieser Stelle hab ich mir Handschuhe angezogen: Kugeln in die Schokolade tauchen und in den Händen die Kugeln nochmal formen um die Schokolade gleichmäßig zu verteilen. Auf ein Gitterrost legen und die Schokolade fest werden lassen.



Zum Abschluss die weiße Schokolade schmelzen und mit einen Löffel auf den Pralienen Streifen ziehen.
Ich finde meine selbst gemachten Wunderkind- Pralinen sind mir wirklich gut gelungen. Ich hätte nicht gedacht, dass man Marzipan und Nougat so einfach herstellen kann.


Meine Testesser meinten die Pralinen seinen ein Gaumenschmaus.
Ich wünsche euch viel Spass beim selber machen
Eure Stöpi

Dienstag, 28. Juli 2015

bunter Käsekuchen


Wisst Ihr noch welcher mein Lieblings Kuchen ist? Ja genau Käsekuchen...
Vor nicht all zu langer Zeit habe ich ja einen Schoko-Vanille-Käsekuchen gebacken und versprochen, dass dieser nicht der letzter war.
Deswegen habe ich mich nochmal versucht und einen bunten Quarkkuchen gebacken.
Diesmal auch mit Boden.






Zutaten für den Mürbeteig:

220 g Mehl
70 g Zucker
70 g Margarine
1 Ei
2 EL Kakao

Zutaten für die Füllung:

1kg Magerquark
200 g Zucker
1 Pck Vanillepuddingpulver
200 g Himbeeren
1 EL Speisestärke
6 Eier
100 g Zartbitterschokolade

Zutaten für die Ganache:

250 g dunkle Schokolade
125 ml Sahne
50 g Butter (Zimmertemperatur)

Zubereitung Mürbeteig:
1. Erst einmal den Backofen auf 160°C vorheizen.
2. Alle Zutaten mischen und gut mit den Händen durchkneten.
3. Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte ausrollen und die Springform mit 1 EL Margarine einfetten.
4. Nun Teig in die Springform drücken und dabei einen 2 cm hohen Rand formen.

Zubereitung Füllung:
1. Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Übrigens steht in vielen Rezepten, dass man dies mit einer Prise Salz steif schlagen sollte. Aber ich finde das geht auch ohne sehr gut.
2. Quark, Zucker, Eigelb und Puddingpulver gut mit einem Rührgerät mixen.
3. 150 g Himbeeren pürieren und durch ein Sieb lassen. Die restlichen Himbeeren als Deko aufheben und nicht weg naschen.
4. Die Speisestärke mit dem Himbeerpüree verrühren
5. Die Schokolade schmelzen lassen. Wie Ihr ja schon wißt, mache ich das immer in der Mikrowelle. Geht einfach schneller und ist nicht so aufwendig wie ein Wasserbad.
6. Die Füllung nun in drei Teile teilen. Einen mit dem Himbeerpüree verrühren, einen mit der Schokolade und einen lassen wie er ist.
7. Das steif geschlagene Eiweiß auch dritteln und unter die drei verschiedenen Füllungen heben.
8. Nun die Springform befüllen. Erst die Himbeermasse, dann die Vanillemasse und als Abschluss die Schokomasse.

Ich war einwenig enttäuscht, denn obwohl ich nur ganz vorsichtig die jeweiligen Quarkmassen aufeinander geschichtet habe, hat sich der Teig vermischt und die Schichten waren nicht so deutlich erkenntlich wie gewollt. Also ganz sachte aufschichten.

9. Den Kuchen für etwa 60 min bei 160°C backen. Danach gut auskühlen lassen.

Zubereitung Ganache:
1. Schokolade zerkleinern und in eine Schüssel geben.
2. Die Sahne erhitzen und über die Schoki geben. Rühren bis die Schokolade flüssig ist.
3. Butter unterrühren und fertig.






Zum Abschluss den erkalteten Kuchen mit der Schoki bestreichen und mit den restlichen Himbeeren dekorieren.

Der Kuchen war lecker und diesmal auch etwas süßer. Einge der Testesser meinten aber dass die dunkle Schokolade zu viel ist. Das nächste mal vielleicht doch keine Bitterschoki sondern eine Vollmilchschokolade.
Außerdem fand ich es schade, dass die verschiedenen Farben sich doch vermischt haben. Aber nun gut, das war nicht mein letzter Käsekuchen. :)

Gutes Gelingen
Eure Stöpi





Mittwoch, 22. Juli 2015

Mini Eclairs

Mir ist neulich mal wieder in Erinnerung gekommen, dass ich früher super gern Eclairs mit Puddingfüllung gegessen habe. In meiner Heimat werden diese auch Liebesknochen genannt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass es die gar nicht mehr so häufig beim Bäcker gibt. Also nix wie ran und Stöpi hat versucht die auch mal zu backen.


Zutaten für den Brandteig:

50 g Margarine
125 ml Wasser
150 g Mehl
1 TL Backpulver
5 Eier

Zutaten für den Pudding:

500 ml Milch
2 El Zucker
1 Packung Vanillepuddingpulver
2 Blatt Gelatine

 Deko:
1 Tafel Vollmilchschokolade
bunte Zuckerstreusel

1. Mehl sieben. 
2. Wasser und Margarine zum kochen bringen und anschließend von der Kochstelle nehmen.
3. Mehl hinein geben und verrühren bis ein Kloß entsteht. Bei mir sind es eher mehrere kleine Klößchen geworden.


4. Die Klößchen in eine Schüssel geben und die Eier nach und nach unterrühren. Hier habe ich einen Handmixer benutzt, damit der Teig auch wirklich glatt wird.

5. Wenn der Teig abgekühlt ist einen Teelöffel Backpulver unterrühren.
6. Eigentlich benutzte ich immer Backpapier, nur leider ist mir das zu diesem Zeitpunkt ausgegangen. Also habe ich das Backblech mit Margarine eingefettet.
7. Den Brandteig in einen Spritzbeutel geben und für ein Eclair zwei Fingerlange Streifen dicht nebeneinander spritzen und oben drauf noch einen.
8. Dann geht das ganze für etwa 12 Minuten in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen.
9. Die Liebesknochen wenn sie noch warm sind aufschneiden.


Während die Mini- Eclairs backen könnt Ihr den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten.
Die Gelatine einweichen und in den noch heißen Pudding rühren.
Bevor Ihr den Pudding zwischen die zwei Hälfen der Liebesknochen bringt, lasst ihn noch etwas abkühlen.

Zum Schluss die Schokolade schmelzen, auf die Eclairs streichen und mit Zuckerstreusel bestreuen.



 Meine Eclairs sind leider nicht wirklich hoch gegangen. Woran das liegt? Vielleicht hat ja der eine oder andere eine Idee?
Geschmeckt haben sie aber dennoch gut.



Viel Spass beim nachbacken und genießen
Eure Stöpi

Montag, 13. Juli 2015

Macarons mit Himbeerfrischkäsecreme

Auf einer Hochzeitsfeier gab es ein super schönes süßes Buffet mit Cupecakes, CakePops und kleinen super schmackhaften luftigen Macarons. So bin ich auf die Idee gekommen, dass man die sicher auch mal selbst machen kann und heute präsentiere ich Euch mein Ergebnis. Ich hab mich für eine fruchtige Variante entschieden, denn Himbeeren sind neben Erdbeeren meine lieblings Beeren.


Zutaten für die Macarons:

3 Eiweiß
200 g Puderzucker
110 g gemahlene Mandeln
rote Lebensmittelfarbe (habe mal eine neue Lebensmittelfarbe in Pulverform ausprobiert)

Zutaten für die Himbeercreme:

100 g Frischkäse
100 g Puderzucker
100 g Butter (Zimmertemperatur)
150 g Himbeeren
1 Beutel Gelatine Fix                                              

Die Macarons sind gar nicht so schwer zu zubereiten. Ich habe 20 Stück rausbekommen.
Damit die kleinen runden Dinger alle gleich groß werden, habe ich einen Deckel von meiner Wasserflasche benutzt und 40 Kreise aufs Backpapier gezeichnet. Hier ein Tipp von mir:
wählt ein dunklen Stift, damit man das Backpapier umdrehen kann und die Umrisse immer noch erkennbar sind. Sonst gibt es nämlich auf den fertigen Macarons Abdrücke vom Stift.

1. Den Backofen auf 150° C vorheizen. Das Eiweiß steif schlagen und einwenig von der Lebensmittelfarbe mit einbringen. Mit meiner neuen Farbe hab ich nur eine Messerspitze gebraucht. Die Macarons sollen ja auch nicht rot werden sondern rosa.
2. Den Puderzucker und die gemahlenen Mandeln mehrfach sieben, so dass es wirklich sehr fein ist.
3. Nun das steif geschlagene Eiweiß langsam unterheben.
4. Die Masse in ein Spritzbeutel füllen und auf die aufgemalten Kreise bringen. Und dann kann alles für ca. 15 min im Ofen backen.

Die noch nicht ganz fertigen Macarons kalt werden lassen, bevor Ihr sie von Backpapier entfernt.







Wahrenddessen könnt Ihr die Creme zubereiten.

1. Den Puderzucker mit den Himbeeren pürieren und anschließend sieben.
2. Die Butter und den Frischkäse cremig rühren und das Himbeerpüree unterrühren.
3. Da die Creme nicht fest wurde und auch sehr grieslig war, habe ich einen Beutel Gelatine Fix mit untergerührt und das ganze etwa 3 min mit dem Mixer gerührt.

Zum Schluss die Creme in ein Spritzbeutel füllen und auf einen Teil der Macarons spritzen, einen Macaron drauf legen und fertig sind 20 Macarons.

Ich fande meine etwas zu süß aber durchaus gelungen. Jedoch kommen die geschmacklich den von der Hochzeit nicht nach. Da muss ich wohl noch etwas üben.

Euch wünsche Ich nun viel Spass beim ausprobieren
Eure Stöpi